Zu mancher Zeit ist mein Gewissen
Mir ganz gewiss kein Ruhekissen
Ich sollte grad an solchen Tagen
Doch eigentlich die Wahrheit sagen
Ein Grundsatz, der mich nicht besorgte
Als ich mir Deine Wärme borgte
Denn Deine Liebe war, was soll ich sagen
Gleich hier und jetzt sofort zu haben
Und schließlich war es schnell gesprochen
Du hättest mir das Herz gebrochen
In dem Moment war mir nicht klar
Dass das schon längst versprochen war
An Amelie
Ach Amelie
Das hab ich nicht gewollt
Es war nicht so gemeint
Ach Amelie
Das war so nicht gewollt
Und wenn es auch so scheint
Ich hätte, wenn ich könnte, über Nacht
Es gerne ungeschehen gemacht
Doch kam ich nicht in diese Lage
Was schon fatal war, ohne Frage
Denn, sie hatte grad für mich beschlossen
Mein Herz wär einfach zu verschossen
Und auch schon etwas ausgebleicht
Da macht sie es sich gar zu leicht
So bekam ich von ihr, kein Scherz
Ein Herz, ein neues
Ein gutes und ein treues
So wie ein frisches Hemd
Ja, Zweifel sind ihr fremd
Ach Amelie
Ach Amelie
Das hab ich nicht gewollt
Wir sollten uns nicht zieren
Ach Amelie
Das war so nicht gewollt
Das kann doch mal passieren
Es war nicht so, dass ich es hasste
Weil es am Ende schon gut passte
Ich fand auch gut, dass es mir stand
Nicht wie ein schlaffes Nachtgewand
Was mich am Ende dann versöhnte
War, dass es sich bald an mich gewöhnte
Schon Oma sagte einst zu mir
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier
Bis es irgendwann doch zwickte
Besonders dann, wenn ich erblickte
Eine tolle Frau – wie Dich
Dann juckt es mich!
Ach Amelie
Ach Amelie
Das hab ich nicht gewollt
Ich kann doch nichts dafür!
Ach Amelie
Das war so nicht gewollt
Komm, weis mir nicht die Tür