Schon morgens ist mir klar,
wie gut ich wieder war!
Glaubt nur, ich würde spinnen!
Doch der Tag würd nicht beginnen,
auf dieser schönen Erde,
wenn er nicht wüsste, wie gut ich sein werde!
Mein Name auf dem Klingelbrett, der ist schon lang verblasst
Da ist der Hund vom Nachbarn, der mich unendlich hasst
Und kämest Du dann irgendwann wie zufällig vorbei
Ein Plätzchen auf dem Sofa wäre ganz bestimmt noch frei
Und auch ein Tässchen Kaffee stünde sicherlich bereit
Bis dahin werd ich warten, ich habe ja noch Zeit
Und stell mir vor, Du klopftest leis an meine Tür
Vergiss mich nicht, ich bin noch hier
Ich bin noch hier, war niemals fort
Woanders sein? Was soll ich dort?
Denn darum schließlich geht es ja
Du wärst dann hier und ich nicht da
Ich backte Plätzchen für das letzte Kaffeekränzchen
Du fragtest mich nach einem allerletzten Tänzchen
Seit Mitternacht jedoch, der Gong genau ist nicht bekannt
Herrscht Ruhe nun, das Schlagwerk ist entspannt
Sogar der Hund des Nachbarn Rücksichtnahme zeigt
In dem er ausnahmsweise einmal schweigt
Du lieber Gast, was bist Du mir willkommen
Wie schön, Du hast Dir Zeit genommen
Ich bin noch hier, ich bin nicht fort
Woanders sein? Was soll ich dort?
Denn darum schließlich geht es ja
Du bist jetzt hier und ich bin da
Es ist soweit, in meiner Wohnung riecht es streng
Und abwärts gehts, das Treppenhaus ist viel zu eng
Im Hinterhof der Köter von dem Nachbarn winselt
Ein Abschiedslied; ich fühle mich am Bauch gepinselt
Verlass das Haus; der Hauswart lässt die Putzkolonne rein
Das wars dann wohl; das wird’s dann wohl gewesen sein
Du warst mein allerliebster Gast
Beehrtest mich mit Deiner Rast
Und als Du kamst, da war ich da
Denn darum schließlich geht es ja!
Ein Täuberich verlor sein Herz
An einem Montag, Ende März
Jetzt hockt er gurrend auf dem Dach
Ich glaub, er ist nicht schwindelfrei
Was denkt er sich denn nur dabei?
Nichts! Es ist ihm einfach so danach!