Mond, O Mond
So bleich, so fahl

Welt, O Welt
So kalt, so kahl

Herz, O Herz
So voll, so leer

Mut, O Mut
So leicht, so schwer

Du, O Du
So nah, so fern

Mann O Mann
Ich hab Dich gern

Nacht, O Nacht
Ergeb Dich nicht
Dem Morgenlicht


Die schönsten aller Enten
Sind Superintendenten
Sie schnattern
Selbst hinter Gattern
Nur beim Gründeln, da herrscht Stille
Denn das ist Gottes Wille
Und sie zeigen ihm, kein Scheiß
Dabei noch ihren Steiß
Doch horcht: ein leises Fürzel
Entfleuchtet ihrem Bürzel
Ja, so etwas schönes gibt es nur
In der Natur
…………………………….
So paddeln sie auf weiter Flur
An einer Schnur
Die sie verband
Von Geisterhand
Geknüpft
Kaum waren sie geschlüpft
Der Herr, der braucht Hilfe
Er führt was im Schilfe
So manche kleine Enterei
So wie wir zwei
In schwarzen Federtrachten
Deine Segnung schafften
Doch Du siehst uns wohl
Nur als Symbol
An dem sich, gerade runderneuert
So mancher hatte wundgescheuert
Doch Schmerz und Scham
Hält jeden warm
Der sich bibelfest
Im Glaubenstest
Zum Neuen Testament
Bekennt

wer den Text mit einem Zweizeiler fortsetzen möchte, sollte ihn mir schicken!! Ja, geht doch!


Ich suche nicht das Glück in Tüten
Nur mit begrenzter Haltbarkeit
Ich möchte mit Dir Schweine hüten
Für eine halbe Ewigkeit

Wir haben keine feuchten Träume
Dazu sind wir zu alt
Wir pflanzen einfach Gummibäume
Allein im dunklen Wald

Ich will nicht mit Dir Erbsen zählen
Genug ist nicht genug
Ich möchte mit Dir Pferde stehlen
Nur der Versuch macht klug

Wir haben keine feuchten Träume
Dazu sind wir zu alt
Wir pflanzen einfach Gummibäume
Allein im dunklen Wald

Werd nicht auf Deinen Spuren tippeln
Allein im Dämmerlicht
Ich werde mit Dir Bohnen schnippeln
Bis dass der Tag anbricht

Ich will mich nicht dem Zeitgeist beugen
Sein Karo ist zu klein
Ich möchte mit Dir Helden zeugen
Heut Nacht im Kerzenschein

Ich habe keine feuchten Träume
Dazu bin ich zu alt
Ich pflanze einfach Gummibäume
Allein im dunklen Wald


Die Hälfte Deines Lebens
Hast Du zur Hälfte nur gelebt
Zur Hälfte noch vergebens
Das halbe Glück erstrebt

Die Narben auf der Seele
Die Schnüre in der Kehle
Geschenkt! Zum halben Preis
…………… Ich weiß!

Und doppelt ist der Boden
Das Netz ist straff gespannt
Im Zirkuszelt der Moden
Erlebt aus zweiter Hand

Die Schwielen auf der Seele
Die Ketten in der Kehle
Die Angst, der kalte Schweiß
………….. Ich weiß!

Ach ja, ich weiß
Es war gelogen
Ich bin kein Schatz
Und auch kein Regenbogen

Wir waren wie die Kinder
So unschuldig und rein
Nicht Suchende, nur Finder
Entdeckt der goldne Schrein

Der Balsam für die Seele
Das Liedchen für die Kehle
Von Erdbeer’n mit Vanilleeis
…………… Ich weiß!


Der Tag wird gut, was woll`n wir wetten
Denn schon zum Frühstück gibt es Bier
Das was mir fehlt sind Zigaretten
Und die Turmuhr schlägt halb vier

Der Tag wird bestens, woll`n wir wetten
Ich bin zufrieden, Gott sei Dank
Ich steh mal auf, such Zigaretten
Bei mir zu Haus im Küchenschrank

Und ich vergaß es zu vergessen
Dass dort die Kaffeedose stand
In der sich das, was wir besessen
Noch bis zum letzten Tag befand

Und ich vergaß es zu vergessen
Dass sie gefüllt war bis zum Rand
Und dass der Schmerz kam währenddessen
Das bunte Blech mit Dir verschwand

Der Tag wird gut, was woll`n wir wetten
Denn auch zum Nachtisch gibt es Bier
Das was mir fehlt sind Zigaretten
Und die Turmuhr schlägt gleich vier

Und ich vergaß es zu vergessen
Das mit Dir ging auf Schritt und Tritt
Was Du und ich einmal besessen
Und die Erinnerung ging mit

Der Tag wird bestens, woll´n wir wetten
Ich hab noch Kohle auf der Bank
Ich kauf mir nachher Zigaretten
Was kümmert mich der Küchenschrank