Die schönsten aller Enten
Sind Superintendenten
Sie schnattern
Selbst hinter Gattern
Nur beim Gründeln, da herrscht Stille
Denn das ist Gottes Wille
Und sie zeigen ihm, kein Scheiß
Dabei noch ihren Steiß
Doch horcht: ein leises Fürzel
Entfleuchtet ihrem Bürzel
Ja, so etwas schönes gibt es nur
In der Natur
…………………………….
So paddeln sie auf weiter Flur
An einer Schnur
Die sie verband
Von Geisterhand
Geknüpft
Kaum waren sie geschlüpft
Der Herr, der braucht Hilfe
Er führt was im Schilfe
So manche kleine Enterei
So wie wir zwei
In schwarzen Federtrachten
Deine Segnung schafften
Doch Du siehst uns wohl
Nur als Symbol
An dem sich, gerade runderneuert
So mancher hatte wundgescheuert
Doch Schmerz und Scham
Hält jeden warm
Der sich bibelfest
Im Glaubenstest
Zum Neuen Testament
Bekennt
wer den Text mit einem Zweizeiler fortsetzen möchte, sollte ihn mir schicken!! Ja, geht doch!
Wo ist sie
Die Magie?
Zerstoben!
Auf Weisung von oben
Und oben ist da
Wo wir sind, na klar
Und wir laden Dich ein
Dabei zu sein
Denn wir sind offen
Und betroffen betroffen
Hier bleibt nichts ungefragt
Und nichts ungesagt
Es wird alles erzählt
Erkenntnisgestählt
Auch einsame Sorgen
Sind nicht mehr verborgen
Jede Nische erhellt
Jeder Schatten gestellt
Die Versuchung verbannt
Die Gewissheit benannt
Jeder Glaube seziert
Das Jenseits markiert
Und wir sind vernetzt
Im Hier und Jetzt
Das Dasein vermessen
Das Hiersein vergessen
Der Zweifel gezähmt
Die Angst gelähmt
Die Moral entrüstet
Die Tat gebrüstet
Die Demut bekehrt
Die Schuld belehrt
Der Trost etabliert
Die Einfalt borniert
Nichts mehr, für das es sich würde zu Warten lohnen
Die Zahl der Wünsche geht in die Millionen
Die Möglichkeiten endgültig entgrenzt
Am jüngsten Tag wird einfach geschwänzt
Es ist alles im Lot
Auf unserem Boot
Und wir sind dabei
So glücklich und frei
Und wir dienen
Maschinen!
Der russische Pianist Arcadi Volodos sagt am 06.05.2017 im Spiegel über den Verlust der Spiritualität: „Ich glaube, die wahre Gefahr ist nicht, dass die Maschinen zu schlau werden, sondern das die Menschen zu Maschinen verkommen.“ Deshalb hier der alternative Schluss:
Es ist alles im Lot
Auf unserem Boot
Und wir sind dabei
So glücklich und frei
Wenn wir auf Erden
Maschinen werden
Es trafen mich dann Deine Worte
Wie süße Sahnetorte
Mitten ins Gesicht
Obwohl Dein Leibgericht
Der Bismarckhering ist
Und das geschah
Unvorhersehbar
Wohl weil Du plötzlich sauer warst!
Oder bist?